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1928

1928

Ereignisse


- 8. Januar: Rural Grove, New York, USA. Eine FC-2 der Colonial Western Airways machte eine Bruchlandung. 3 Tote
- 10. Februar: erste Funksprechverbindung von Deutschland in die USA
- 24. Mai: Umberto Nobile überfliegt mit seinem Luftschiff „Italia“ zum zweiten Mal den Nordpol. Auf dem Rückflug wird das Luftschiff am 25. Mai auf das Packeis gedrückt, Nobile und weitere neun Expeditionsmitglieder werden auf eine Eisscholle geschleudert. Das geleichterte Luftschiff steigt mit 6 Mann wieder auf und wird nicht wiedergefunden. Bei einer internationalen Rettungsaktion ist Roald Amundsen verschollen. Nobile und die übrigen Expeditionsmitglieder können gerettet werden
- 4. Juni: Gustav Hartmann, der Eiserne Gustav erreicht mit seiner Pferdedroschke Paris
- 2. Juli: In Großbritannien erhalten Frauen ab 21 das Wahlrecht
- 8. Juli: Das Luftschiff LZ 127 wird auf den Namen „Graf Zeppelin“ getauft
- Richard Halliburton durchschwimmt als erster Mensch den Panama-Kanal auf gesamter Länge

Politik


- Staatsbesuch des Afghanenkönigs Amanullha und des äthiopischen Prinzen Tafari (1930 als Haile Selassi, Kaiser von Äthiopien) in Berlin
- 1. Januar: Die Visumpflicht zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien wird aufgehoben
- 1. Januar: Edmund Schulthess wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In Sierra Leone wird die Sklaverei per Gesetz abgeschafft
- 14. Juni: Paul Löbe, Sozialdemokratische Partei Deutschlands wird in Berlin erneut zum Reichstagspräsidenten gewählt
- 27. August: In Paris wird der Briand-Kellogg-Pakt unterzeichnet, der Kriege als Mittel der Politik ablehnt

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik

Luftfahrt


- Erstflug der Short S8 Calcutta
- Erstflug der Sikorsky S-38
- Erstflug der Bernard 190T im Frühling
- August: Erstflug der Boeing 80

Wissenschaft


- Alexander Fleming entdeckt durch Zufall das erste Antibiotikum Penicillin
- George Paget Thomson zeigt fast gleichzeitig mit Clinton Davisson und Lester Germer die Welleneigenschaften der Elektronen (veröffentlicht in: Proceedings of the Royal Society London (A) 117 (1928), 600; 119 (1928), 651)
- Edwin Hubble entdeckt die Rotverschiebung weit entfernter Galaxien
- Paul Dirac benutzt den Formalismus der Spinore, um seine Gleichungen für den Spin des Elektrons zu formulieren
- George Gamow und Edward U. Condon wenden die Quantenmechanik auf den Atomkern an und erklären den Alphazerfall als eine Art Tunneleffekt
- Hans Geiger und Walther Müller entwickeln ihr Geiger-Müller-Zählrohr, mit dem sie ionisierende Strahlung nachweisen können. Kurz darauf wendet Walther Bothe das Zählrohr in seiner Koinzidenzmethode zum Nachweis der Elektronenemission durch Röntgenstrahlen an
- Rolf Wideroe schlägt das Prinzip des Betatron vor (seinerzeit als Strahlentransformator bezeichnet)

Kultur


- 1. Januar: In Wien wird die Jazzoper Johnny spielt auf erstmals aufgeführt
- 2. März: Uraufführung der Operette Der Gatte des Fräuleins von Paul Abraham in Budapest
- 31. August: Uraufführung der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht/Kurt Weill in Berlin
- Eröffnung des 2.Goetheanum in Dornach/Schweiz. Entwurf: Rudolf Steiner. Weltweit eines der ersten Betongebäude in denen der Baustoff bereits künstlerisch-plastisch eingesetzt wurde. Nachfolgebau des abgebrannten 1.Goetheanums aus Holz

Katastrophen


- 6. Januar: London, England. Die Themse tritt durch eine Sturmflut über die Ufer, 14 Menschen sterben
- 12. März: Die Staumauer der St.-Francis-Talsperre in der Nähe von Los Angeles bricht: ca. 400 Tote
- 20. Mai: Giftgasunglück durch austretendes Phosgen auf dem Gelände der Fa. Stolzenberg in Hamburg; 10 Tote, etwa 150 Verletzte
- 6. Juli: Das Transportschiff „Angamos“ (Chile) strandet im Sturm bei Punta Morguillas (Chile) und bricht auseinander. 283 Tote, 8 Überlebende
- 24. Juli: Waalhaven, Rotterdam, Niederlande. eine KLM Fokker F-3 stürzte in die Nordsee
- 6. August: Untergang des U-Bootes F 14 in der Adria nach einer Kollision mit dem Torpedobootzerstörer „Giuseppe Missori“ (beide Italien). Die Rettung der eingeschlossenen Überlebenden scheitert, alle 21 Besatzungsmitglieder des U-Bootes kommen ums Leben
- 4. September: Pocatelio, USA. Eine Super U der National Parks Airway macht eine Bruchlandung. 7 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 17. Mai: Eröffnung der IX. Olympische Sommerspiele in Amsterdam
- II. Olympische Winterspiele in St. Moritz

Geboren

1. Halbjahr


- 2. Januar: Daisaku Ikeda, Buddhist, Philosoph, Autor und ein unermüdlicher Botschafter des Friedens
- 4. Januar: Werner Felfe, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der SED in der DDR († 1988)
- 5. Januar: Zulfikar Ali Bhutto, Staatspräsident und Premierminister von Pakistan († 1979)
- 5. Januar: Walter Mondale, US-amerikanischer Politiker, 42. Vizepräsident der USA
- 6. Januar: Astrid Gehlhoff-Claes, deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin
- 7. Januar: Emilio Pericoli, Sänger
- 8. Januar: Rudi Schmitt, deutscher Politiker und MdB
- 9. Januar: Domenico Modugno, italienischer Sänger und Songwriter († 1994)
- 12. Januar: Peter Lerche, deutscher Rechtswissenschaftler
- 14. Januar: Jürgen Weber, deutscher Bildhauer
- 17. Januar: Benno Meyer-Wehlack, deutscher Schriftsteller
- 17. Januar: Jean Barraqué, französischer Komponist († 1973)
- 17. Januar: Vidal Sassoon, Haarstylist und Unternehmer jüdischer Abstammung
- 18. Januar: Alexander Jakowlewitsch Gomelski, russischer Basketballspieler und -trainer († 2005)
- 19. Januar: Christof Krause, Bildhauer († 2005)
- 19. Januar: Hans Georg Wunderlich, deutscher Geologe († 1974)
- 21. Januar: Carol Beach York, Autorin von Jugendliteratur
- 24. Januar: Michel Serrault, französischer Schauspieler
- 24. Januar: Desmond Morris, Zoologe, Verhaltensforscher, Publizist und Künstler
- 25. Januar: Eduard Schewardnadse, sowjetischer Außenminister, georgischer Staatspräsident
- 26. Januar: Heinrich Franke, deutscher Politiker, Präsident der Bundesanstalt für Arbeit († 2004)
- 26. Januar: Roger Vadim, französischer Filmregisseur († 2000)
- 27. Januar: Hans Modrow, deutscher Politiker, kurzfristig Regierungschef der DDR
- 30. Januar: Ruth Brown, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin
- 2. Februar: Ciriaco de Mita, italienischer Politiker
- 4. Februar: Kim Yong-nam, nordkoreanischer Politiker, Vorsitzender der Obersten Volksversammlung Nordkoreas
- 5. Februar: Ernst Eisenmann, deutscher Gewerkschafter
- 5. Februar: Bruno Krupp, deutscher Politiker
- 6. Februar: Sjel de Bruyckere, niederländischer Fußballspieler
- 6. Februar: Arno Esch, Politiker († 1951)
- 7. Februar: Carlo Ross, Schriftsteller jüdischer Herkunft († 2004)
- 8. Februar: Siegfried Fink, deutscher Schlagzeuger und Komponist
- 9. Februar: Rinus Michels, niederländischer Fußballtrainer († 2005)
- 10. Februar: Jean-Luc Lagardère, französischer Unternehmer († 2003)
- 11. Februar: Gotthilf Fischer, deutscher Chorleiter
- 12. Februar: Andreas Erich Beurmann, deutscher Musikwissenschaftler, Komponist und Physiker
- 12. Februar: Jürgen Thormann, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 12. Februar: Heinz Baumann, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 15. Februar: Luis Posada Carriles, exilkubanischer Terrorist
- 16. Februar: Edzard Reuter, Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG (1987–1995)
- 17. Februar: Walther Busse von Colbe, deutscher Betriebswirtschaftler
- 19. Februar: Nicolas Hayek, Unternehmer (Swatch), Physiker und Mathematiker
- 20. Februar: Friedrich Wetter, katholischer Kardinal und Erzbischof der Erzdiözese München und Freising
- 24. Februar: Juan Allende-Blin, chilenischer Komponist
- 24. Februar: Al Lettieri, US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung († 1975)
- 25. Februar: Paul Elvstrøm, dänischer Segler
- 25. Februar: Bibiana Zeller, österreichische Schauspielerin
- 25. Februar: Larry Gelbart, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 26. Februar: Fats Domino, Bluesmusiker
- 26. Februar: Odo Marquard, deutscher Philosoph
- 26. Februar: Anatoli Wassiljewitsch Filiptschenko, sowjetischer Kosmonaut
- 27. Februar: Fred Gebhardt, deutscher Politiker († 2000)
- 27. Februar: Klaus Dick, deutscher Weihbischof
- 27. Februar: Ariel Scharon, israelischer Politiker
- 27. Februar: Alfred Hrdlicka, österreichischer Bildhauer, Zeichner, Maler und Grafiker
- 28. Februar: Wolfgang Döbereiner, deutscher Astrologe und Homöopath
- 1. März: Jacques Rivette, französischer Regisseur
- 1. März: Seymour Papert, Mathematiker, Begründer der Artificial Intelligence Lab am MIT
- 3. März: Gudrun Pausewang, deutsche Schriftstellerin
- 3. März: Pierre Michelot, französischer Jazzmusiker und Komponist († 2005)
- 4. März: Alan Sillitoe, englischer Schriftsteller
- 5. März: Willi Bartels, deutscher Rennfahrer († 2005)
- 6. März: Gabriel García Márquez, kolumbianischer Schriftsteller
- 6. März: Georg Eder, österreichischer Erzbischof
- 8. März: Gotthilf Hempel, deutscher Meeresbiologe
- 9. März: Wilhelm Salber, Direktor des Psychologischen Instituts an der Universität zu Köln
- 9. März: Gerald Bull, kanadischer Artilleriewissenschaftler († 1990)
- 10. März: James Earl Ray, US-amerikanischer Attentäter († 1998)
- 11. März: Käthe Recheis, österreichische Kinder- und Jugendbuchautorin
- 11. März: Frederick Stafford, Schauspieler († 1979)
- 12. März: Paul Kuhn, deutscher Pianist, Bandleader und Sänger
- 12. März: Walter Althammer, deutscher Politiker
- 12. März: Philip Jones, englischer Trompeter und Gründer des Philip Jones Brass Ensemble († 2000)
- 12. März: Werner Krolikowski, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 12. März: Edward Albee, US-amerikanischer Schriftsteller
- 14. März: Frank Borman, US-amerikanischer Astronaut
- 15. März: Manfred Bochmann, Minister für Geologie der DDR
- 16. März: Karl Otto Meyer, dänisch-deutscher Politiker
- 16. März: Rudolf Sigl, Direktor des Instituts für Astronomische und Physikalische Geodäsie († 1998)
- 16. März: Wakanohana Kanji I., japanischer Sumo-ringer und 45. Yokozuna
- 18. März: Gustav Peichl, Architekt und Autor
- 18. März: Charlotte von Mahlsdorf, Begründete das Gründerzeitmuseum in Berlin-Mahlsdorf († 2002)
- 18. März: Alfred Einwag, deutscher Jurist
- 19. März: Patrick McGoohan, Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur
- 19. März: Emil Handschin, Schweizer Eishockeyspieler
- 19. März: Hans Küng, Schweizer Theologe
- 21. März: Peter Hacks, deutscher Dramatiker und Schriftsteller († 2003)
- 23. März: Karl-Heinz Tuschel, deutscher Sci-Fi-Autoren, Lyriker und Kabaretttexter († 2005)
- 24. März: Adrian Frutiger, gilt als einer der bedeutendsten Typografen des 20. Jahrhunderts
- 24. März: Byron Janis, US-amerikanischer Pianist, Komponist und Musikwissenschaftler
- 25. März: James A. Lovell, US-amerikanischer Astronaut
- 27. März: Hellmuth Klauhs, österreichischer Bankdirektor († 1990)
- 28. März: Alexander Grothendieck, Mathematiker
- 28. März: Henk van Lijnschooten, niederländischer Komponist und Dirigent
- 28. März: Zbigniew Brzeziński, polnisch-US-amerikanischer Politikwissenschaftler
- 28. März: Hans Jochen Boecker, protestantischer deutscher Theologe
- 29. März: Hans Georg Zambona, deutscher Komponist, Pianist und Schriftsteller
- 30. März: Tom Sharpe, südafrikanisch/britischer Autor
- 31. März: Karl Haehser, deutscher Politiker
- 31. März: Gordie Howe, Eishockeyspieler (NHL)
- 31. März: Lefty Frizzell, US-amerikanischer Country-Sänger († 1975)
- 2. April: Joseph Louis Bernardin, Erzbischof von Chicago und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1996)
- 2. April: Serge Gainsbourg, französischer Chansonnier († 1991)
- 2. April: Alain Vanzo, französischer Opernsänger (Tenor) († 2002)
- 2. April: Dolly Rathebe, südafrikanische Jazz- und Blues-Sängerin und Schauspielerin († 2004)
- 3. April: Earl Lloyd, US-amerikanischer Basketballspieler, erster Afroamerikaner in der NBA
- 3. April: Don Gibson, US-amerikanischer Country-Sänger und Songschreiber († 2003)
- 3. April: Kevin Hagen, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 4. April: Maya Angelou, US-amerikanische Schriftstellerin, Professorin und Menschenrechtlerin
- 5. April: Hansrudi Wäscher, Comiczeichner und Comicautor
- 6. April: Paul-Werner Scheele, emeritierter Bischof von Würzburg
- 6. April: James Watson, US-amerikanischer Biochemiker
- 7. April: James White, Autor († 1999)
- 7. April: Francis Haskell, englischer Kunsthistoriker († 2000)
- 7. April: Alan J. Pakula, US-amerikanischer Filmemacher († 1998)
- 9. April: Iris Wittig, Die erste und vermutlich einzige Militärpilotin der DDR († 1978)
- 9. April: Erling Norvik, norwegischer Politiker und Journalist († 1998)
- 9. April: Paul Arizin, US-amerikanischer Basketballspieler
- 9. April: Tom Lehrer, US-amerikanischer Sänger, Liedermacher, Satiriker und Mathematiker
- 11. April: Ethel Skakel-Kennedy, Ehefrau von Robert F. Kennedy
- 11. April: Johann Staber, österreichischer Architekt
- 13. April: José Agustín Goytisolo, spanischer Dichter († 1999)
- 15. April: Hanna-Renate Laurien, deutsche Politikerin
- 18. April: Otto Piene, deutscher Künstler
- 18. April: Jürgen Seifert, deutscher Politikwissenschaftler und Bürgerrechtler († 2005)
- 19. April: Alexis Korner, englischer Blues-Musiker († 1984)
- 19. April: Karlheinz Kaske, Siemens Manager, Ingenieur, Honorarprofessor († 1998)
- 20. April: Hans Werner Kettenbach, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 20. April: Heinz Melkus, deutscher Rennfahrer und Konstrukteur von Rennwagen († 2005)
- 21. April: Georg Kronawitter, deutscher Politiker
- 23. April: Shirley Temple, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. April: Cy Twombly, Vertreter der zeitgenössischen amerikanischen Malerei
- 25. April: Richard Anders, Schriftsteller
- 26. April: Hertha Kräftner, österreichische Schriftstellerin († 1951)
- 28. April: Jan Schotte, belgischer Kardinal († 2005)
- 28. April: Yves Klein, französischer Maler, Bildhauer und Performancekünstler († 1962)
- 28. April: Leah Rabin, israelische Politikerin und Ehefrau von Yitzhak Rabin († 2000)
- 28. April: Frank Horvat (Fotograf), italienischer Photograph
- 28. April: Carolyn Jones, US-amerikanische Schauspielerin († 1983)
- 28. April: Eugene Shoemaker, US-amerikanischer Astronom († 1997)
- 2. Mai: Rolf Heyne, deutscher Verleger († 2000)
- 2. Mai: Georges-Arthur Goldschmidt, Übersetzer und französisch-deutscher Schriftsteller
- 3. Mai: Dave Dudley, US-amerikanischer Country-Sänger († 2003)
- 4. Mai: Wolfgang Graf Berghe von Trips, deutscher Autorennfahrer († 1961)
- 4. Mai: Maynard Ferguson, kanadischer Jazz-Trompeter und Flügelhornist
- 4. Mai: Muhammad Husni Mubarak, Staatspräsident von Ägypten
- 7. Mai: Michael Croissant, deutscher Bildhauer und Künstler († 2002)
- 8. Mai: Manfred Gerlach, deutscher Politiker
- 9. Mai: Colin Chapman, britischer Rennwagen-Kontrukteur († 1982)
- 9. Mai: Peter Merseburger, deutscher Journalist und Autor
- 9. Mai: Ricardo González, US-amerikanischer Tennisspieler († 1995)
- 10. Mai: Lothar Schmid, deutscher Verleger und Schachspieler
- 10. Mai: Arnold Rüütel, estnischer Politiker und Präsident
- 11. Mai: Christopher Bird, US-amerikanischer Botaniker und Schriftsteller († 1996)
- 12. Mai: Burt Bacharach, US-amerikanischer Pianist und Komponist
- 13. Mai: Enrique Bolaños Geyer, Präsident der Republik Nicaragua
- 14. Mai: Ernst Cincera, Schweizer Politiker (FDP) († 2004)
- 16. Mai: Günter Ferdinand Ris, deutscher Bildhauer († 2005)
- 17. Mai: Idi Amin, ugandischer Diktator († 2003)
- 18. Mai: Jo Schlesser, Formel 1 Rennfahrer († 1968) beim GP Frankreich/Rouen
- 18. Mai: Pernell Roberts, US-amerikanischer Schauspieler
- 19. Mai: Pol Pot, kambodschanischer Politiker, Bruder Nr. 1" der Roten Khmer († 1998)
- 19. Mai: Dolph Schayes, US-amerikanischer Basketballspieler
- 20. Mai: Werner Büdeler, deutscher Journalist und Autor († 2004)
- 20. Mai: Al Aronowitz, US-amerikanischer Musikjournalist († 2005)
- 21. Mai: António Ribeiro, Patriarch von Lissabon und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1998)
- 23. Mai: Hans Blum (Komponist), deutscher Komponist, Texter, Musikproduzent und Sänger
- 23. Mai: Rosemary Clooney, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin († 2002)
- 30. Mai: Agnès Varda, belgische Filmregisseurin
- 30. Mai: Gustav Leonhardt, niederländischer Musiker
- 1. Juni: Georgi Timofejewitsch Dobrowolski, sowjetischer Kosmonaut († 1971)
- 3. Juni: Donald Judd, US-amerikanischer Maler, Bildhauer und Architekt († 1994)
- 5. Juni: Tony Richardson, englischer Regisseur († 1991)
- 5. Juni: Umberto Maglioli, italienischer Rennfahrer († 1999)
- 5. Juni: Otto F. Walter, Schweizer Schriftsteller († 1994)
- 7. Juni: Bernard Flood Burke, US-amerikanischer Astronom
- 7. Juni: James Ivory, US-amerikanischer Filmregisseur
- 8. Juni: Lothar Curdt, deutscher Politiker und MdB († 2005)
- 9. Juni: Erwin Scheuch, deutscher Soziologe († 2003)
- 9. Juni: Federico Bahamontes, spanischer Profi-Radsportler. Sieger der Tour de France
- 10. Juni: Carl Dahlhaus, deutscher Musikwissenschaftler († 1989)
- 10. Juni: Maurice Sendak, US-amerikanischer Illustrator und Kinderbuchautor
- 12. Juni: Petros Molyviatis, griechischer Politiker und Außenminister
- 13. Juni: Giacomo Biffi, italienischer Erzbischof von Bologna und Kardinal
- 13. Juni: John Forbes Nash Jr., US-amerikanischer Mathematiker
- 14. Juni: Ernesto Che Guevara, argentinischer Arzt und kubanischer Revolutionär († 1967)
- 15. Juni: Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Verhaltensforscher und Ethnologe
- 16. Juni: Dagmar Rom, österreichische Skirennläuferin
- 17. Juni: Peter Seiichi Shirayanagi, Erzbischof von Tokio und Kardinal
- 20. Juni: Heinrich Nöth, deutscher Chemiker
- 20. Juni: Jean-Marie Le Pen, französischer Politiker der extremen Rechten
- 20. Juni: Eric Dolphy, US-amerikanischer Jazzmusiker († 1964)
- 21. Juni: Mona Baptiste, Schlagersängerin († 1993)
- 22. Juni: Elgudscha Amaschukeli, georgischer Bildhauer und Maler
- 22. Juni: Ralph Waite, US-amerikanischer Schauspieler
- 23. Juni: Klaus von Dohnanyi, deutscher Politiker
- 25. Juni: Peyo, belgischer Comiczeichner († 1992)
- 25. Juni: Hermann Buschfort, deutscher Politiker († 2003)
- 25. Juni: Alexei Alexejewitsch Abrikossow, russischer Physiker
- 26. Juni: Hermann Jünger, deutscher Goldschmied († 2005)
- 26. Juni: Nakamatsu Yoshirō, japanischer Erfinder
- 28. Juni: Claus Biederstaedt, deutscher Schauspieler
- 28. Juni: Hans Blix, ehemaliger Außenminister Schwedens
- 28. Juni: John Stewart Bell, Irischer Physiker († 1990)

2. Halbjahr


- 1. Juli: Hans-Joachim Rüscher, Wirtschaftsfunktionär der SED in der DDR
- 4. Juli: Giampiero Boniperti, italienischer Fußballspieler und Ehrenpräsident von Juventus Turin
- 4. Juli: Cathy Berberian, US-amerikanische Sängerin und avantgardistische Komponistin († 1983)
- 5. Juli: Pierre Mauroy, französischer Politiker
- 7. Juli: Bálint Balla, ungarisch-deutscher Soziologe
- 10. Juli: Alejandro De Tomaso, Gründer und Präsident des Sportwagenherstellers De Tomaso Modena S.p.A. († 2003)
- 12. Juli: Elias James Corey Jr., US-amerikanischer Chemiker und Professor an der Harvard University
- 13. Juli: Sven Davidson, ehemaliger schwedischer Tennisspieler
- 13. Juli: Bob Crane, US-amerikanischer Schauspieler († 1978)
- 15. Juli: Peter-Klaus Budig, deutscher Wissenschaftler und DDR-Minister
- 15. Juli: Carl Woese, US-amerikanischer Biologe
- 16. Juli: Manfred Kluge, Komponist und Kirchenmusiker († 1971)
- 16. Juli: Robert Sheckley, US-amerikanischer Schriftsteller
- 17. Juli: Vince Guaraldi, US-amerikanischer Jazzmusiker, Pianist und Komponist († 1976)
- 18. Juli: Carl Fontana, erfolgreicher Jazzposaunist († 2003)
- 20. Juli: Pavel Kohout, tschechischer Schriftsteller und Politiker
- 22. Juli: Per Højholt, dänischer Schriftsteller († 2004)
- 22. Juli: Gerhard Händler, Volkspolizist der DDR († 1953)
- 23. Juli: Luigi Locati, italienischer Bischof und Missionar († 2005)
- 23. Juli: Vera Rubin, US-amerikanische Astronomin
- 23. Juli: Leon Fleisher, US-amerikanischer Pianist
- 23. Juli: Hubert Selby, US-amerikanischer Schriftsteller († 2004)
- 26. Juli: Francesco Cossiga, italienischer Politiker der Democratia Italiana
- 26. Juli: Tadeusz Baird, polnischer Komponist († 1981)
- 26. Juli: Stanley Kubrick, US-amerikanischer Filmregisseur († 1999)
- 26. Juli: Elliott Erwitt, US-amerikanischer Fotograf
- 27. Juli: Karl Mai, deutscher Fußballspieler († 1993)
- 27. Juli: Joseph Kittinger, US-amerikanischer Luftfahrtpionier und Ballonfahrer
- 30. Juli: Chris Howland, englischer Schlagersänger
- 30. Juli: Dieter Trautwein, evangelischer Theologe († 2002)
- 31. Juli: Kurt Sontheimer, deutscher Politikwissenschaftler († 2005)
- 2. August: Theo Hotz, Schweizer Architekt
- 2. August: Luigi Colani, Schweizer Designerphilosoph
- 3. August: Irene Koss, Schauspielerin und die erste deutsche Fernsehansagerin († 1996)
- 5. August: Ulrich Wilckens, Bischof in der Nordelbischen evangelischen Kirche
- 5. August: Johann Baptist Metz, katholischer Theologe
- 6. August: Andy Warhol, Begründer und der bedeutendste Künstler der Pop-Art († 1987)
- 6. August: Jean-Claude Carrière, französischer Drehbuchautor und Schriftsteller († 2005)
- 7. August: James Randi, Bühnenzauberer, Skeptiker, und Gegner von Pseudowissenschaften
- 7. August: Helen Vita, deutsche Chansonni??re, Schauspielerin und Kabarettistin († 2001)
- 8. August: François Remetter, ehemaliger französischer Fußballspieler
- 8. August: Vilayat Khan, indischer Sitarvirtuose († 2004)
- 8. August: Werner Hofmann (Kunstwissenschaftler), Kunstwissenschaftler
- 8. August: Lubor Bárta, tschechischer Komponist († 1972)
- 8. August: Martha Chase, US-amerikanische Forscherin († 2003)
- 9. August: Gerd Ruge, deutscher Journalist für den WDR und die ARD
- 9. August: Bob Cousy, US-amerikanischer Basketballspieler
- 10. August: Gerino Gerini, Formel-1-Rennfahrer
- 10. August: Jimmy Dean, US-amerikanischer Country-Musiker
- 15. August: Nicolas Roeg, Filmregisseur
- 20. August: Günter Fehring, deutscher Archäologe
- 20. August: Siegfried Böhm, SED-Funktionär und Minister der Finanzen der DDR († 1980)
- 21. August: Chris Brasher, britischer Leichtathlet und Olympiasieger († 2003)
- 21. August: Hans Voelkner, deutscher Geheimagent (DDR)
- 21. August: Art Farmer, US-amerikanischer Jazz-Trompeter († 1999)
- 23. August: Hermann Weber (Historiker), deutscher Historiker und Politikwissenschaftler
- 25. August: Herbert Kroemer, deutscher Physiker
- 27. August: Mangosuthu Buthelezi, südafrikanischer Politiker
- 29. August: Adolf Bieringer, deutscher Politiker und MdB († 1988)
- 29. August: Klaus Bölling, deutscher Publizist
- 29. August: Aaron Victor Cicourel, US-amerikanischer Soziologe
- 30. August: Harvey Hart, US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent († 1989)
- 31. August: Jaime Lachica Sin, Erzbischof von Manila und Kardinal († 2005)
- 2. September: Horace Silver, US-amerikanischer Jazzpianist und Komponist
- 3. September: Gaston Thorn, luxemburgischer Politiker
- 5. September: Albert Mangelsdorff, Jazz-Posaunist († 2005)
- 6. September: Jewgeni Fjodorowitsch Swetlanow, russischer Dirigent, Komponist und Pianist († 2002)
- 9. September: Fritz Herkenrath, deutscher Fußballspieler
- 9. September: Sol LeWitt, US-amerikanischer Künstler
- 10. September: Jean Vanier, Gründer von L'Arche
- 11. September: Friedrich Berentzen, deutscher Spirituosenfabrikant
-

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New York (Bundesstaat)

New York ist ein Bundesstaat im Nordosten der USA. Er grenzt an den Eriesee, den Ontariosee, Kanada, Vermont, Massachusetts, Connecticut, New Jersey, Pennsylvania und den Atlantischen Ozean. Die drei Inseln Long Island, Manhattan und Staten Island bilden einen wichtigen Teil New Yorks. Im Osten New Yorks fließt der Hudson River. New York hat eine Fläche von 141.080 Quadratkilometern und ist mit 18,98 Millionen Einwohnern (Stand: 2000) nach Kalifornien und Texas der drittbevölkerungsreichste Bundesstaat der USA. Die Hauptstadt New Yorks ist Albany und die größte Stadt ist New York City. Andere größere Städte sind Binghamton, Buffalo, Rochester und Syracuse.

Größte Städte

Geschichte

1621 wird New York als niederländische Kolonie Nieuw Nederland gegründet. Im Jahre 1664 kommt es zur Inbesitznahme durch die englische Krone. Nieuw Nederland wird in New Jersey und New York geteilt. New York wurde nach dem Herzog von York, dem späteren König Jakob II., der die Kolonie als Geschenk von seinem Bruder, König Karl II. bekam, benannt. Die Niederländer treten Nieuw Nederland 1667 im Frieden von Breda endgültig an England ab; 1685 wird es eine Kronkolonie. Drei Jahre später, im Jahre 1688, wird New York Teil des Dominion of New England. Im Jahr 1788 tritt New York schließlich als elfter Staat der amerikanischen Union bei.
- Liste der Gouverneure von New York
- Liste der Countys in New York
- Liste der Städte in New York

Weblinks


-
- [http://www.state.ny.us/ Webseite des Staates New York]
- [http://www.nylovesu.de/ Offizielle deutschsprachige New York State Tourismus-Webseite]
Kategorie:US-Bundesstaat ! ja:ニューヨーク州 th:มลรัฐนิวยอร์ก

10. Februar

Der 10. Februar ist der 41. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 325 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1258 - Mongolen unter Hulagu erobern Bagdad und ermorden den letzten Kalifen Al-Musta'sim.
- 1763 - Der Friede von Paris beendet den Siebenjährigen Krieg.
- 1823 - In Köln findet der erste Rosenmontagszug statt.
- 1846 - Samuel Colt stellt seinen Trommelrevolver vor.
- 1904 - Offizielle Kriegserklärung Japans an Russland
- 1920 - In einer Volksabstimmung in Nord- und Südschleswig entscheidet sich die Mehrheit für einen Anschluss an Dänemark.
- 1964 - Mit Oberst Aref wird ein Waffenstillstand, der die nationalen Rechte der Kurden in Süd-Kurdistan (Irak) anerkennt, vereinbart. Das führt zu Streitigkeiten innerhalb der KDP. Das politische Büro der KDP unter Leitung von Jelal Talabani und Ibrahim Ahmed (Schwiegervater von Talabani) kritisiert Barzani. Der beruft daraufhin einen eigenen Kongress ein und ernennt ein neues Politbüro. Das ursprüngliche Politbüro spaltet sich ab, und seine Mitglieder fliehen nach einem Angriff von Barzani-Peschmerga in den Osten des Landes und Iran. Die Gruppe um Talabani kehrt schließlich nach Südkurdistan zurück und richtet sich in der südlichen Provinz Sulaimania, dem soranisprachigen Gebiet Südkurdistans, ein. Seitdem kam es immer wieder zu innerkurdischen Kämpfen der beiden Parteien.
- 1970 - Bombenanschlag auf einen Flughafenbus in München-Riem.
- 1990 - Moskau stimmt der Deutschen Einheit zu.
- 1997 - Schwere Unruhen zwischen den die Unabhängigkeit von Peking fordernden moslemischen Uiguren und den Han-Chinesen in der chinesischen autonomen Provinz Xinjian kosten inoffiziell über 200 Menschen das Leben.
- 1998 - Die Todesstrafe in Aserbaidschan wird abgeschafft.
- 2002 - Der afghanische Regierungschef Hamid Karzai entlässt die ersten Taliban aus der Haft.
- 2003 - Deutschland und die Niederlande übernehmen in Afghanistan die Führung der ISAF (Sicherheitsunterstüzungstruppe)

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik


- 1928 - Der drahtlose Fernsprechverkehr zwischen dem Deutschen Reich und den USA wird feierlich eröffnet

Kultur


- 1605 - "Der Kaufmann von Venedig" von William Shakespeare wird in London uraufgeführt.
- 1673 - "Der eingebildete Kranke", eine Komödie in drei Akten von Molière, wird in Paris erstmalig aufgeführt.
- 1881 - Uraufführung der Oper "Les Contes d'Hoffmann" (Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach an der Opéra-Comique in Paris.
- 1966 - Die jamaikanische Reggaelegende Bob Marley heiratet seine kubanische Freundin Rita Anderson
- 1999 - Bruce Dickinson, langjähriger Sänger der Metal-Band Iron Maiden kommt zusammen mit Gitarrist Adrian Smith zur Band zurück.

Religion

Katastrophen


- 1964 - Der Zerstörer Voyager sinkt ca. 100 Seemeilen südlich von Sydney nach einer Kollision mit dem Flugzeugträger Melbourne (beide Australien). Dies führt zu 82 Todesopfern unter der 232 Mann starken Besatzung.
- 1970 - 39 Menschen sterben bei einem Lawinenunglück in Val d'Isère.
- 2005 - Zwischen 140 und 500 Todesopfer sind bei einem Staudammbruch aufgrund tagelanger Regenfälle im pakistanischen Shadi Kor zu beklagen.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1910 - Durch einen Sieg in der 10. und letzten Partie zum ausgleichenden Stand von 5-5 verteidigt der Deutsche Emanuel Lasker den Weltmeistertitel im Schach erfolgreich gegen den österreichischen Herausforderer Carl Schlechter.
- 1949 - Philadelphia, Pennsylvania: Basketballspieler Joe Fulks erzielt mit 63 Punkten gegen die Indiana Jets einen neuen NBA-Rekord.
- 2001 - Der an der Nervenkrankheit ALS erkrankte Fußballspieler Krzysztof Nowak bestreitet sein letztes Bundesligaspiel für den VfL Wolfsburg.

Geboren


- 1499 - Thomas Platter, schweizerischer Schriftsteller
- 1695 - Daniel Triller, deutscher Mediziner und Schriftsteller
- 1698 - Pierre Bouguer, französischer Naturwissenschaftler, Begründer der Photometrie
- 1716 - Johann Daniel Müller, Violinist, Bratschist und Konzertdirektor
- 1785 - Claude Louis Marie Henri Navier, französischer Mathematiker und Physiker
- 1789 - Carl Gustav Jochmann, deutscher Publizist
- 1793 - Jean Claude Eugène Péclet, französischer Physiker
- 1795 - Ary Scheffer, französischer Radierer und Bildhauer
- 1802 - Ernst Helbig, Harzmaler und Wernigeröder Hofmaler
- 1808 - Georg Weber, deutscher Philologe und Historiker
- 1816 - Albert Ellmenreich, deutscher Schauspieler und Schriftsteller
- 1819 - Albert Schwegler, deutscher Theologe, Philosoph und Historiker
- 1829 - Simon Schwendener, schweizerischer Botaniker und Universitätsprofessor
- 1837 - Harrison Gray Otis, US-amerikanischer Verleger
- 1843 - Adelina Patti, italienische Sopranistin
- 1859 - Alexandre Millerand, französischer Staatsmann und Politiker
- 1866 - Bror Beckman, schwedischer Komponist
- 1869 - Wassili Pawlowitsch Kalafati, russischer Komponist
- 1873 - Egon Schweidler, österreichischer Physiker
- 1881 - Kenneth McArthur, südafrikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1888 - Wilhelm Thöny, österreichischer Maler und Grafiker
- 1888 - Willy Jaeckel, deutscher Expressionist
- 1888 - Giuseppe Ungaretti, italienischer Schriftsteller
- 1890 - Boris Leonidowitsch Pasternak, russischer Dichter und Schiftsteller
- 1892 - Arthur Holly Compton, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1892 - Roland Rohlfs, Testpilot
- 1894 - Harold Macmillan, britischer Politiker und Regierungschef
- 1894 - Hermann Weinkauff, erster Präsident des Bundesgerichtshofs
- 1895 - Hans Gustav Röhr, deutscher Konstrukteur und Automobilhersteller
- 1897 - John Franklin Enders, US-amerikanischer Bakteriologe
- 1898 - Bertolt Brecht, deutscher Dramatiker, Lyriker und Dichter ("Dreigroschenoper")
- 1898 - Joseph Kessel, französischer Schriftsteller
- 1901 - Arthur Jores, deutscher Mediziner
- 1901 - Henri Alekan, französischer Kameramann
- 1902 - Walter Houser Brattain, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger.
- 1903 - Franco Cortese, italienischer Autorennfahrer
- 1904 - Otto Dannebom, deutscher Politiker und MdB
- 1910 - Dominique Georges Pire, belgischer Dominikaner (Friedensnobelpreis 1958)
- 1910 - Georges Pire, belgischer Mönch
- 1910 - Maria Cebotari, moldawische Opernsängerin
- 1911 - Mstislaw Wsewolodowitsch Keldysch, sowjetisch-russischer Mechaniker, Aeronautiker und Mathematiker
- 1914 - Larry Adler, US-amerikanischer Mundharmonikaspieler
- 1915 - André François Chaval, französischer Zeichner und Cartoonist
- 1921 - Heinz Quermann, bekannter TV-Entertainer der DDR
- 1922 - Árpád Göncz, ungarischer Autor, Politiker und Staatspräsident
- 1923 - Ahti Karjalainen, finnischer Politiker, der dem Zentrum angehörte
- 1927 - Leontyne Price, US-amerikanische Opernsängerin
- 1928 - Jean-Luc Lagardère, französischer Unternehmer
- 1929 - Arne Benary, deutscher Wirtschaftswissenschaftler in der DDR
- 1929 - Jerry Goldsmith, US-amerikanischer Filmmusik-Komponist
- 1930 - Robert Wagner, US-amerikanischer Schauspieler
- 1931 - Thomas Bernhard, österreichischer Lyriker, Dramatiker und Schriftsteller (Heldenplatz)
- 1933 - Gottfried Arnold (Politiker), deutscher Politiker und MdB
- 1935 - Ezard Haußmann, deutscher Schauspieler und der Vater des Regisseurs Leander Haußmann
- 1935 - Konrad Klapheck, deutscher Grafiker und Maler
- 1937 - Don Wilson, US-amerikanischer Musiker
- 1939 - Fritjof Capra, österreichisch-amerikanischer Physiker
- 1939 - Roberta Flack, US-amerikanische Popsängerin, Pianistin und Songschreiberin
- 1940 - Rainer Holbe, deutscher Journalist, TV-Moderator und Autor
- 1941 - David Parnas, Pionier der Softwaretechnik
- 1941 - Michael Apted, Regisseur
- 1942 - Lawrence Weiner, US-amerikanischer bildender Künstler, Vertreter der Konzeptkunst
- 1943 - Ral Donner, US-amerikanischer Sänger
- 1944 - Vernor Vinge, US-amerikanischer Informatiker und Science-Fiction-Autor
- 1944 - Peter Allen, australischer Sänger
- 1945 - Karin Radermacher, deutsche Politikerin und MdL
- 1946 - Clifford T. Ward, britischer Sänger
- 1947 - Louise Arbour, kanadische Richterin und seit 2004 UN-Hochkommissar für Menschenrechte
- 1948 - Peter Biesenbach, deutscher Politiker und MdL
- 1950 - Mark Spitz, US-amerikanischer Schwimmer
- 1951 - Corey Lerois, US-amerikanischer Musiker
- 1951 - Olivier von Winterstein, Intendant der Dresdner Philharmonie
- 1952 - Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di
- 1954 - Peter Ramsauer, deutscher Politiker
- 1955 - Bill Laswell, Bassist, Komponist, Arrangeur, Produzent und Betreiber mehrerer Plattenlabels
- 1955 - Greg Norman, australischer Golfer
- 1957 - Steffen Flath, deutscher Politiker
- 1957 - Stephan Balkenhol, deutscher Bildhauer
- 1958 - Birgit Diezel, deutsche Politikerin
- 1958 - Eduard Mainoni, österreichischer Politiker
- 1960 - Robert Addie, britischer Schauspieler
- 1961 - Alexander Payne, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1962 - Cliff Burton, US-amerikanischer Bassist (Metallica)
- 1964 - Sam Graddy, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1967 - Laura Dern, US-amerikanische Schauspielerin
- 1970 - Åsne Seierstad, norwegische Schriftstellerin und Journalistin
- 1980 - Marko Baacke, deutscher Nordischer Kombinierer
- 1980 - Ralph Kretschmar, deutscher Schauspieler und Musiker
- 1982 - Justin Gatlin, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1982 - Tom Schilling, deutscher Schauspieler
- 1986 - Ichikawa Yui, japanische Schauspielerin
- 1989 - Rebecca Horner, österreichische Schauspielerin

Gestorben

Rebecca Horner Rebecca Horner Rebecca Horner
- 539 - Senka, 28. Kaiser von Japan (
- 467)
- 1242 - Heinrich (VII.), römisch-deutscher König,
- 1242 - Shijo, 87. Kaiser von Japan
- 1419 - Ulrich Ensinger, Baumeister der süddeutschen Gotik
- 1450 - Sejong, vierter König der Joseon-Dynastie (1393-1910) in Korea
- 1477 - Friedrich II. (Der Eiserne), Kurfürst und Markgraf von Brandenburg
- 1543 - Johannes Eck, deutscher katholischer Theologe
- 1567 - Henry Stuart Darnley, zweiter Ehemann von Maria Stuart
- 1657 - Sebastian Stosskopf, deutscher Kupferstecher und Maler
- 1689 - Johann Heinrich Waser, Bürgermeister von Zürich
- 1722 - Bartholomew Roberts, walisischer Pirat
- 1729 - Johann von Besser, deutscher Dichter
- 1755 - Charles de Secondat, Begründer der politischen Theorie der horizontalen Gewaltenteilung
- 1755 - Charles de Montesquieu, französischer Politiker, Schriftsteller und Staatsphilosoph
- 1782 - Friedrich Christoph Oetinger, deutscher Theologe, führender Pietist
- 1817 - Karl Theodor von Dalberg, Erzbischof von Mainz, Fürstprimas, Bischof von Konstanz
- 1820 - Anna Elisabeth Luise von Brandenburg-Schwedt, Gattin des Prinzen Ferdinand von Preußen
- 1822 - Albert von Sachsen-Teschen, deutscher Adeliger und Kunstmäzen
- 1829 - Leo XII., Papst
- 1834 - Johann Christian Hundeshagen, forstlicher Praktiker, Lehrer und Wissenschaftler
- 1837 - Alexander Puschkin, russischer Autor und Dichter
- 1841 - Josef Alois Gleich, österreichischer Beamter und Theaterdichter
- 1865 - Heinrich Friedrich Emil Lenz, deutscher Physiker
- 1868 - David Brewster, schottischer Physiker, Erfinder des Kaleidoskops
- 1878 - Claude Bernard, französischer Physiologe
- 1879 - Honoré Daumier, französischer Maler, Zeichner und Bildhauer
- 1891 - Sonja Kowalewski russische Mathematikerin
- 1901 - Max von Pettenkofer, deutscher Chemiker und Hygieniker
- 1901 - Telemaco Signorini, italienischer Kupferstecher, Maler und Schriftsteller
- 1912 - Joseph Lister, britischer Mediziner
- 1917 - John William Waterhouse, britischer Maler, der der Gruppe der Präraffaeliten zugerechnet wird
- 1918 - Abdülhamid II., Sultan des Osmanischen Reiches
- 1918 - Ernesto Teodoro Moneta, italienischer Politiker und Publizist (Friedensnobelpreis 1907)
- 1923 - Wilhelm Conrad Röntgen, deutscher Physiker (Physiknobelpreis 1901)
- 1927 - Emma Pieczynska-Reichenbach, Schweizer Abolitionistin und Frauenrechtlerin
- 1932 - Edgar Wallace, englischer Krimi-Schriftsteller
- 1933 - Carl Heinrich Becker, preußischer Kultusminister
- 1934 - Ossip Schubin, tschechisch-deutsche Schriftstellerin
- 1934 - Fedor von Zobeltitz, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1939 - Pius XI. (Papst), Papst
- 1940 - Robert Leinert, deutscher Politiker
- 1942 - Lawrence Joseph Henderson, Chemiker, Biologe
- 1944 - Carl Meinhof, Pastor und ein bedeutender deutscher Afrikanist
- 1945 - Mackay-Hugh Baillie-Scott, britischer Architekt und Innenarchitekt
- 1948 - Egon Schweidler, Physiker
- 1950 - Marcel Mauss, französischer Sozialanthropologe
- 1954 - Robert Görlinger, deutscher Politiker
- 1960 - Alojzije Stepinac, Erzbischof von Zagreb und Kardinal
- 1962 - Eduard von Steiger, Schweizer Politiker
- 1962 - Norman Birkett, stellvertretender Richter bei den Nürnberger Prozessen
- 1964 - Eugen Sänger, österreichischer Luft- und Raumfahrtingenieur
- 1965 - Bruno Max Leuschner, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 1966 - John Frederick Charles Fuller, britischer Generalmajor und Militärhistoriker
- 1977 - Sergei Wladimirowitsch Iljuschin, russischer Ingenieur und Flugzeugbauer
- 1979 - Henry B. Ollendorff, US-amerikanischer Jurist und Sozialarbeiter
- 1982 - Margrit Rainer, Schweizer Schauspielerin
- 1985 - Werner Hinz, deutscher Schauspieler
- 1987 - Anton Donhauser, deutscher Politiker
- 1987 - Hans Rosenthal, deutscher Radio- und Fernsehmoderator
- 1992 - Alex Haley, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1998 - Erich Mückenberger, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 1999 - Josef Holaubek, Polizeipräsident in Wien
- 2003 - Jan Vesely, tschechischer Radrennfahrer
- 2003 - Ronald Ziegler, US-amerikanischer Politiker
- 2005 - Arthur Miller, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2005 - Jean Cayrol, französischer Autor und Verleger

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage:
  - Hl. Scholastika von Nursia, Nonne (katholisch, anglikanisch, orthodox)
- Namenstage: Agatho, Scholastika
- Deutscher Kinderhospiztag

Siehe auch


- 9. Februar - 11. Februar
- 10. Januar - 10. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0210 ja:2月10日 ko:2월 10일 simple:February 10 th:10 กุมภาพันธ์

Umberto Nobile

Umberto Nobile (
- 21. Januar 1885 in Lauro bei Neapel; † 30. Juli 1978 in Rom) war ein italienischer Luftschiffpionier. Er wurde besonders durch die Polarfahrten mit seinen beiden halbstarren Luftschiffen berühmt.

Karriere

Nobile schloss die Universität von Neapel mit einem akademischen Grad sowohl in Elektrik als auch Ingenierwesen mit cum laude ab. Nach 5 Jahren bei der staatlichen Eisenbahn, wo er an der Entwicklung von Stromleitungen mitarbeitete, betrat er 1911 erstmals das damals noch junge unerforschte Feld der Luftfahrt. 1915, als Italien in den Ersten Weltkrieg eintrat, wurde der 29-jährige kleine, dünne Nobile dreimal beim Militär abgelehnt, da er für körperlich untauglich gehalten wurde. Er schaffte es doch trotzdem aufgrund seiner technischen Fähigkeiten, in den Dienst des Militärs zu treten. Er bekam den Rang eines Oberstleutnants. Bereits während des ersten Weltkrieges begann der Bau der ersten Luftschiffe, die jedoch nicht mehr zum Einsatz kamen, da der Krieg vorher beendet war. Umberto Nobile war an der Entstehung des Kielluftschiffs „Roma“ beteiligt, das von der italienischen Regierung an die USA verkauft wurde. Es wurde am 21. Februar 1922 in Hampton/USA durch einen Unfall in der Luft zerstört. 34 Besatzungsmitglieder kamen um.

Nordpolexpeditionen

Nobile überflog 1926 im Luftschiff Norge gemeinsam mit Roald Amundsen und dem Sponsor der Expedition, dem amerikanischen Millionär Lincoln Ellsworth, den Nordpol. Damit waren sie die ersten Menschen, die den Nordpol zweifelsfrei erreicht haben. Zu dieser Zeit ging man noch davon aus, dass Robert Peary im Jahr 1909 den Pol als erstes erreicht hat. Von Anfang an hat es aber Zweifel an dessen Angaben gegeben, und heute bestehen kaum noch Zweifel daran, dass Peary sein Ziel nicht erreicht hat. Auch an den Angaben des Amerikaners Richard Byrd, der drei Tage vor Amundsen und Nobile mit einem Flugzeug angeblich über den Pol geflogen sein will, wurde von Anfang an gezweifelt. Aufgrund fehlender Belege und Zeugenaussagen geht man davon aus, dass Byrd den Pol um bis zu mehrere hundert Kilometer verfehlt hat. Zu einem zweiten Flug zum Nordpol, diesmal ohne Amundsen, startete er am 23. Mai 1928 mit dem Luftschiff Italia von Spitzbergen aus, bei dem er auch am 24. Mai den Pol überflog. Am 25. Mai stürzte Nobile mit dem Luftschiff auf dem Rückflug vom Nordpol in der Nähe von Spitzbergen ab, wobei neun Expeditionsmitglieder sowie Nobile auf eine Eisscholle geschleudert wurden. Das geleichterte Luftschiff stieg mit sechs an Bord verbliebenen Männern wieder auf und wurde nie wieder gesehen. Es fand eine internationale Rettungsaktion statt, aber Mussolini wollte nicht, dass Amundsen daran teilnahm, deshalb startete dieser einen eigenen Rettungsflug mit Hilfe einer französischen Leihgabe, eines Latham 47-Wasserflugzeugs. Das Flugzeug musste jedoch notwassern, vermutlich wegen Motorschaden. Man fand später einen der Schwimmer, der Bearbeitungsspuren aufwies. Wahrscheinlich hatten Amundsen und seine Gefährten sich damit zu retten versucht. Der durch Knochenbrüche bewegungsunfähige Nobile wurde von einem schwedischen Piloten in Sicherheit gebracht, die anderen Überlebenden am 12. Juli von dem sowjetischen Eisbrecher "Krassin" geborgen.

Auswanderung

Nobile wurde später von der Öffentlichkeit sehr angefeindet, weil man ihm vorwarf, dass er für den Absturz des Luftschiffs verantwortlich war und dass er sich als Expeditionsleiter zuerst retten ließ. Er verteidigte sich damit, dass der schwedische Pilot den strikten Befehl hatte, zuerst Nobile zu retten, aber man glaubte ihm nicht, und man wollte in Italien nichts mehr mit ihm zu tun haben. Deshalb trat er als General zurück und war in den 1930er Jahren in der Sowjetunion Gast, um dort den Luftschiffbau zu unterstützen. Später siedelte Nobile in die USA und schließlich nach Spanien über.

Siehe auch


-
- Russische Luftschifffahrt
- UdSSR-W6 OSSOAWIACHIM das erfolgreichste Luftschiff der Sowjetunion
- Roma (Luftschiff)
- Norge
- Italia (Luftschiff)

Literatur


- Fergus Fleming: Neunzig Grad Nord ISBN 3-8077-0172-9

Weblinks


-
- [http://www.pilotundluftschiff.de/Nobile.htm www.pilotundluftschiff.de] Nobile Umberto Nobile Umberto Nobile Umberto Nobile Umberto Nobile Umberto Nobile Umberto

Roald Amundsen

Roald Engebreth Gravning Amundsen (
-  16. Juli 1872 in Hvidsten/Fredrikstad bei Oslo, verschollen und vermutlich † 18. Juni 1928) war ein norwegischer Polarforscher. Er erreichte am 14. Dezember 1911, vor seinem britischen Rivalen Robert Falcon Scott, als erster Mensch den Südpol.

Biographie

Südpol

Frühe Expeditionen

Nach einem abgebrochenen Medizinstudium fuhr Amundsen mehrere Jahre zur See und nahm auch an Polarexpeditionen teil. So begleitete er auch Adrien de Gerlache de Gomery als zweiter Offizier auf der Belgica-Expedition in die Antarktis. Von 1903–1906 durchquerte das Schiff Gjøa unter der Leitung von Amundsen und mit sechs Mann Besatzung erfolgreich die Nordwestpassage, die den Atlantik mit dem Pazifik verbindet, nachdem viele andere erfolglos nach ihr gesucht hatten. Unglücklicherweise war die von ihm gefundene Route von der Baffin Bay über Lancaster und Peel Sounds für die regelmäßige Schifffahrt nicht besonders brauchbar, an einigen Stellen betrug die Tiefe weniger als einen Meter. Sie fanden bei ihrer Reise Skelettreste und Geräte der verschollenen Expedition von John Franklin. Die Expeditionsmitglieder verbrachten zwei Winter in der Arktis und erforschten von ihrer Station „Gjøa Heaven“ in Nunavut, Kanada, das umliegende Land. Amundsen erforschte dabei die Lebensgewohnheiten der ansässigen Netsilik-Inuit, um die Überlebensanpassungen des Volkes zu ergründen. Die Inuit brachten ihm den Umgang mit Hundeschlitten bei und er übernahm ihre Kleidung zum Schutz vor der Kälte. Am 17. August 1905 hatte das Schiff die arktischen Inseln durchquert, musste jedoch wieder einen Winter warten. Amundsen reiste 800 Kilometer über Land bis zu dem Ort Eagle City in Alaska, um seinen Erfolg am 5. Dezember 1905 zu telegrafieren, 1906 erreichte das Schiff schließlich Nome in Alaska.

Der Südpol

Nome Nach der erfolgreichen Expedition in der Norwestpassage begann Amundsen mit seinen Plänen für eine Expedition zum Nordpol, verwarf sie jedoch, nachdem er von den Erfolgen von Frederick Cook und Robert Peary hörte. Da er aber große Schulden hatte, brauchte er einen Erfolg, den er vorweisen konnte, und faßte kurzerhand den Entschluß, stattdessen zur Antarktis zu fahren und zu versuchen, als erster den Südpol zu erreichen. Am 9. August 1910 stach er mit der „Fram“ in See, dem Schiff des Polarforschers Fridtjof Nansen. An Bord waren 97 grönländische Schlittenhunde, die Bauteile für eine Hütte und Proviant für 2 Jahre. Eigentlich wäre für die Nordpolfahrt keine Hütte gebraucht worden, aber Amundsen behauptete, es wäre eine Beobachtungshütte, die auf dem Packeis aufgestellt werden sollte. Daß sie zur Überwinterung in der Antarktis dienen sollte, erfuhren alle erst später. Von seinen neuen Plänen unterrichtete er nur seinen Bruder Leon, da er zum einen vermeiden wollte, dass Nansen ihm das Schiff wieder verweigern könnte und wahrscheinlich auch, um seinen Rivalen Robert Falcon Scott nicht zu informieren, der 8 Wochen vor ihm mit dem gleichen Ziel aufgebrochen war. Der Schiffscrew teilte er die Planänderung erst auf See in Höhe von Madeira mit, wobei alle Mitglieder den Plan akzeptierten. Leon Amundsen teilte das Ziel der Reise der Presse am 2. Oktober 1910 mit. Am 14. Januar erreichte das Schiff das Ross-Schelfeis an der Bay of Whales. Hier baute Amundsen sein Basislager auf, welches er Framheim nannte. Die Position lag etwa 100 Kilometer näher am Pol als die von Scott gewählte Station am McMurdo-Sund. Im Gegensatz zu Amundson hatte Scott allerdings eine bereits durch Ernest Shackleton erforschte Route über den Beardmore-Gletscher in das Antarktische Plateau. Amundsen musste seinen Weg durch das Transantarktische Gebirge erst noch suchen. Die Monate nach seiner Ankunft in der Antarktis nutzte Amundsen, um mehrere Depots für die Reise anzulegen und sich an die antarktischen Verhältnisse zu gewöhnen. Den antarktischen Winter nutzte die Crew, um die Ausrüstung zu verbessern, insbesondere die von Amundsen mitgebrachten Hundeschlitten. Der Aufbruch zum Südpol erfolgte am 20 Oktober 1911 gemeinsam mit Olav Bjaaland, Helmer Hanssen, Sverre Hassel und Oscar Wisting und sie erreichten den Pol am 14. Dezember 1911, die Entdeckung wurde jedoch erst am 7. März 1912 bekannt gegeben. Die Gruppe kam dabei den Rivalen aus dem Vereinigten Königreich um 35 Tage zuvor. Amundsen schlug sein Camp am Pol auf und nannte es „Polheim“, Scott fand bei seinem Eintreffen nur noch das Zelt und einen Brief von Amundsen vor. Während Scott seine Expedition zwar zu Ende führte, auf dem Rückweg allerdings gemeinsam mit seinen Partnern das Leben verlor, war die Expedition von Amundsen verhältnismäßig glatt abgelaufen. Dies lag vor allem an seiner besseren Planung sowie an den Hundeschlitten. Amundsen beschrieb seine Reise in dem Buch Die Eroberung des Südpols, 1910-1912. Eine genaue Untersuchung der Daten aus den Tagebüchern der Expeditionsteilnehmer zeigten später, dass Amundsen den Südpol sehr präzise mit maximal 200 Meter Abweichung erreicht hatte, Scotts Abweichung betrug etwa 450 Meter.

Weitere Expeditionen

Scott Mit dem Schiff Maud erfolgte 1918–1925 die zweite Durchfahrt der Nordostpassage, die Expedition schlug allerdings fehl. 1925 flog Amundsen gemeinsam mit Lincoln Ellsworth mit zwei Flugbooten des Typs Dornier-Wal an die Position 87° 44' nördlicher Breite und erreichte damit die bis dahin nächste Position zum Nordpol mit einem Flugzeug. Bei der Landung wurde eines der Flugzeuge beschädigt und Amundsen und seine Crew brauchten mehr als drei Wochen um eine Startpiste für ihr Flugzeug zu bauen. Mit etwa 400 Gramm Nahrung pro Tag schafften sie über 600 Tonnen Eis und Schnee zur Seite. Mit sechs Mann bestiegen sie das verbleibende Flugzeug und kehrten heim, wo sie bereits verloren geglaubt waren. Im folgenden Jahr unternahmen Amundsen und Ellsworth gemeinsam mit Umberto Nobile die erste Überquerung der Arktis in dem LuftschiffNorge“. Sie starteten in Spitzbergen am 11. Mai 1926 und landeten zwei Wochen später in Alaska. Wahrscheinlich waren sie zugleich die ersten, die den Nordpol auf dem Luftweg erreicht hatten, da an dem Erfolg von Richard Byrd wenige Tage vor ihnen starke Zweifel aufkamen. Amundsen starb vermutlich 1928 als sein Flugzeug, eine Latham 47, in der Arktis nahe der Bäreninsel verloren ging. Er war aufgebrochen, um den italienischen Forscher Umberto Nobile, dessen Luftschiff „Italia“ zu Boden gegangen war, zu retten, und zwar auf den Tag genau 25 Jahre, nachdem er seine Tätigkeit als Polarforscher auf der Gjøa begann. Amundsens Flugzeug, eine „Latham 47“ mit 1000 PS, eine französische Leihgabe, ist bis heute nicht gefunden worden. Man fand jedoch einen Schwimmer des Flugzeugs, der Bearbeitungsspuren trug. Wahrscheinlich hatten Amundsen und seine Gefährten versucht sich damit zu retten.

Ehrung

Die Amundsen-Scott-Südpolstation ist nach Roald Amundsen und seinem Rivalen benannt, die Amundsen-See im Südpolarmeer trägt ebenfalls seinen Namen. Auch einer der größeren Krater am Südpol des Mondes heißt Amundsen-Krater. Ebenso fährt die einzige Brigg unter den deutschen Traditionsseglern unter seinem Namen. Das Geburtshaus außerhalb von Fredrikstad ist heute Gedenkstätte und Museum und wird durch eine gemeinnützige Stiftung verwaltet.

Werke


- Die Eroberung des Südpols. Berlin, Verlag Neues Leben, 1987 (Nachdruck der Ausgabe München 1912)
- Mein Leben als Entdecker. Leipzig, Tal, 1929

Literatur


- Calic, Edouard: Kapitän Amundsen. Rostock, Hinstorff, 196